1246. Sonntagsimpuls

5. Fastensonntag (03. April 2022) - Lesejahr c – bn

„Denkt nicht mehr an das, was früher war; auf das, was vergangen ist, achtet nicht mehr! Siehe, nun mache ich etwas Neues. Schon sprießt es, merkt ihr es nicht?“ (Jes 43,18-19)

Liebe Leser*innen,

herausfordernd hoffnungsvoll, der heutige Lesungstext aus dem Jesajabuch.

Können wir das überhaupt noch erwarten, dass etwas Neues entsteht? Etwas Neues, das Leben bringt?

Noch herausfordernder finde ich es häufig, das Vergangene vergangen sein zu lassen. Nach vorne sehen, ohne Blick zurück.

Unweigerlich frage ich mich:

Wer bin ich, ohne mein Früher?

Was kann werden, ohne das Früher?

Ohne diese Wüsten des Lebens, ob persönliche oder gesellschaftliche, welche Wasser könnte G*tt da fließen lassen?

Gleichzeitig fragt uns G*tt: Merkt ihr denn überhaupt nicht, dass da schon etwas wird?

Aufmerksam sein und bleiben. Unmöglich, wenn Herz und Kopf noch im Rückblick verharren.

„Es war sehr gut.“ (Gen 1,31)


und jetzt wird es gut

dein Versprechen

ist das Fließen

das Blühen

das jetzt wird

trotz dem

was ich dir hinlege

 

Das ist G*ttes Versprechen. Immer wieder neu.

Vertrauen wir darauf!

Eine segensreiche Woche wünscht Ihnen

 

Barbara Nick-Labatzki

Redaktion

SonntagsImpulse.de

 

Die erste Lesung von heute (Jes 43,16-21)


Lesung aus dem Buch Jesája.

So spricht der Herr, der einen Weg durchs Meer bahnt, einen Pfad durch gewaltige Wasser, der Wagen und Rosse ausziehen lässt,  mit einem mächtigen Heer; doch sie liegen am Boden und stehen nicht mehr auf, sie sind erloschen und verglüht wie ein Docht. Der Herr spricht: Denkt nicht mehr an das, was früher war;
auf das, was vergangen ist, achtet nicht mehr! Siehe, nun mache ich etwas Neues.
Schon sprießt es, merkt ihr es nicht? Ja, ich lege einen Weg an durch die Wüste
und Flüsse durchs Ödland. Die wilden Tiere werden mich preisen, die Schakale und Strauße, denn ich lasse in der Wüste Wasser fließen und Flüsse im Ödland, um mein Volk, mein erwähltes, zu tränken. Das Volk, das ich mir geformt habe,
wird meinen Ruhm verkünden.

 

Quelle: Tagesimpuls - Erzabtei Beuron (erzabtei-beuron.de)

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