1256. Sonntagsimpuls

Pfingstsonntag 2022 - Lesejahr C – bn

Manchmal ist es das Bekannte, das mich erstarrt

denn ich öffne meine Tür dorthin

doch dahinter die Tür bleibt verschlossen

denn es sieht nur was war oder ist, in seinem Blick.

 

Und manchmal, da lasse ich mich ein auf das, was ist,

oder vielleicht noch wird.

Und das was ist, oder vielleicht noch wird,

lässt mich ein.

 

Denn dann entsteht ein Du zwischen uns

und es lebt und bebt.

Dieses Beben,

nenn es wie du magst.

 

Vielleicht ist es

sich verschenkende Geistkraft

 

Liebe*r Leser*in,

so in etwa fühlt es sich für mich an: Pfingsten. Heilige Geistkraft: Die Freiheit des Neuen, das Staunen und das „Mittenzwischendrin“. Neugierig bleiben und das Werdende werden lassen.

Was bedeutet Pfingsten für Sie? In welchen Momenten erleben Sie die heilige Geistkraft G*ttes?

 

Verbindung, Neu-Schöpfung und Inspiration. Das wünsche ich Ihnen zum Pfingstfest und darüber hinaus!

 

Barbara Nick-Labatzki

Redaktion

SonntagsImpulse.de

Die erste Lesung von heute (Apg 2,1-11)

Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war,waren alle zusammen am selben Ort.Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer,die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt
und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.
In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie waren fassungslos vor Staunen und sagten: Seht! Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamíter, Bewohner von Mesopotámien, Judäa und Kappadókien,
von Pontus und der Provinz Asien, von Phrýgien und Pamphýlien,
von Ägypten und dem Gebiet Líbyens nach Kyréne hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselýten, Kreter und Áraber –
wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.

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